Luitgard Ruile

Praxis für klassische
TIERHOMÖOPATHIE


"Die stärkste Arznei ist die Liebe" [Paracelsus]

Vorgehensweise

Die homöopathische Behandlung

Homöopathische Arzneimittel müssen dem Krankheitsmuster des Patienten sehr ähnlich sein. Daher ist es nötig, jeden einzelnen Patienten in seiner Individualität genauestens zu analysieren. Dabei sind die jeweiligen Besonderheiten am Patienten von größter Bedeutung:

  • Beobachtung der Krankheitssymptome
  • Analyse der Reaktionen des Organismus auf sein spezifisches Umfeld
  • Analyse der Charakterzüge und Konstitution des Patienten,
       nicht nur während der Erkrankung, unter Berücksichtigung rassespezifischer Eigenheiten
  • Berücksichtigung auch emotionaler Ursachen, die den Ausbruch der Krankheit beeinflusst haben können


Zeitaufwand für die homöopathische Behandlung

Um all diese Faktoren in größtmöglicher Normalität berücksichtigen zu können, kann die Erstanamnese, d.h. die Erhebung der kompletten Krankengeschichte, i.d.R. im gewohnten Umfeld des Tieres bei Ihnen zu Hause oder bei mir im Praxisraum stattfinden. Dabei ist es wichtig, den Patienten richtig kennen zu lernen, den gesamten Verlauf der Erkrankungen und seine Befindlichkeiten währenddessen zu erfahren und möglicherweise Hinweise wahrzunehmen, die zur Entstehung der Krankheit geführt haben können.

Dafür sollten Sie mindestens ca. 1,5 Stunden einplanen, abhängig von Art bzw. Dauer der Erkrankung, Lebensalter des Patienten und vorausgegangenen Behandlungsmethoden.

Ihre Aufgabe als Halter ist es, möglichst genau über das Tier und den Verlauf der Erkrankung zu berichten, sehr wichtig dabei sind Charaktereigenschaften, Vorlieben/Abneigungen und Ängste des Patienten für die Arzneimittelfindung, die aufgrund der Auswertung der in der Anamnese erhobenen Daten erfolgt. Daraufhin erfolgt die Arzneimittelgabe.

Der Gewinn einer homöopathischen Behandlung wird jedoch erst dann sichtbar, wenn eine Verlaufsbeochtung der Behandlung möglich ist.
Wie reagiert der Patient? Geht es besser? Oder sind andere Symptome in den Vordergrund getreten? Gab es zunächst eine Besserung und dann wurde es wieder schlechter? Die Beurteilung des Erfolgs der Behandlung kann nur durch Ihre Mithilfe als Tierhalter gelingen. Ich bin auf Ihre Beobachtungen und regelmäßigen Rückmeldungen angewiesen, um die Reaktionen des Patienten richtig einschätzen zu können.

Sowohl der Patient als auch Sie als Halter und ich als Therapeutin treten in einen gemeinsamen Prozess, den ich nach bestem Wissen und Gewissen mit Ihrer Unterstützung begleiten will. Die Klassische Homöopathie strebt immer Heilung an abhängig von den Möglichkeiten des jeweiligen Organismus. Grenzen sind da erreicht, wo Gewebe bereits irreversibel zerstört ist. Auch die Homöopathie vermag da keine Wiederherstellung erreichen, jedoch in den allermeisten Fällen eine Erhöhung der Lebenskraft und damit eine Verbesserung des Allgemeinzustandes.

Auch in der Begleitung auf dem letzten Weg eines Tieres konnte ich mit Hilfe der Klassischen Homöopathie schon sehr schöne Entwicklungen hin zu einem würdigen und sanften Ende beobachten, bei dem das Tier in größtmöglicher Freiheit gehen durfte bzw. der Halter es gehen lassen konnte.

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